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Pädagogische Aktivitäten

Soziales Lernen

In den einzelnen Gruppen gelingt es sehr gut, das Sozialverhalten der Kinder altersgerecht einzuüben und zu festigen. Die größeren Kinder unterstützen die Kleineren tatkräftig. Jedes neue Kindergartenkind bekommt einen Paten, der sich in der Eingewöhnungsphase besonders um das jeweilige Kind kümmert. Kuscheltiere dürfen von den Kindern immer mitgebracht werden, denn die Kinder sollen sich im Kindergarten wohl fühlen. Wir besuchen mit den Kindern auch das Bürgerhospital, um Kontakt zu den Senioren dort aufzubauen. 

Interkulturelles Lernen

Unsere Einrichtung ist geprägt durch die Vielschichtigkeit an anderen Sprachen und Kulturen. Diese werden aufgegriffen und durchleuchtet. Die Akzeptanz der Kinder ist hierbei sehr groß.

Kreativität

Die Phantasie der Kinder ist grenzenlos, wir versuchen sie in produktive Bahnen zu lenken und viele Möglichkeiten und Anregungen zu bieten. Der Bauwagen der von den Kindern gestaltet wurde ist der beste Beweis.

Kommunikation

Wir legen Wert darauf, dass jeder zu Wort kommt. Dominante Kinder sollen lernen, sich zurückzunehmen. Ruhigere Kinder sollen lernen aus sich herauszugehen. Unsere Hilfsmittel sind der “Sprechstein“ und der „Redebär“. Wir setzen dafür auch gerne unsere Lärmampel ein.
Die Dialog-Regeln von Johannes Schopp finden bereits bei den Kindern ihren Platz.

Musik

Bei uns wird viel gesungen. Bewegungslieder und Kreisspiele sind bei den Kindern sehr beliebt. Orff- und Rhythmik-Instrumente finden bei den Kindern großen Anklang. In verschiedenen Klanggeschichten können die Kinder Erfahrungen mit Rhythmus und verschiedenen Klängen sammeln. Auch in den Tagesablauf werden Instrumente und verschiedene Töne mit eingebaut (z. B. beim Aufräumen oder wenn wir in den Garten gehen).
Bei den Kindern werden mit Hilfe von Liedern viele Rituale in den Tagesablauf mit eingebaut.

Bewegung

Unser Kindergarten besitzt keinen Turnraum, wir dürfen aber unseren Pfarrsaal zwei-mal wöchentlich nutzen. Hier wird mit den Kindern in altersgetrennten Kleingruppen geturnt.
Die Vorschulkinder dürfen schon zu dritt oder viert alleine in unseren Garten um ihr Selbstvertrauen zu stärken. Selbstverständlich sind sie trotzdem unter Aufsicht durch das Personal.
In unserer großzügigen Eingangshalle können die Kinder nach ihrer Wunschmusik tanzen, diese Möglichkeit wird von den Kindern liebend gerne täglich genutzt.

Gestaltung und Kultur

Wir arbeiten sehr situativ und auf die Bedürfnisse der Kinder eingehend. Hilfsmittel hierbei ist das projektorientierte Arbeiten an verschiedenen Themen. Diese werden mit und von den Kindern aufbereitet, indem Ideen gesammelt werden und die Durchführung von den Kindern geplant wird.

Unsere schöne Altstadt lädt zu „Spaziergängen in die Vergangenheit“ ein. Wenn wir mit den Kindern durch die Stadt gehen, betrachten wir auch die alten Gebäude vergangener Tage. Anhand der teilweise dort angebrachten Informationstafeln erfahren die Kinder verschiedene Details über die Bauwerke.

Religion

Dem gesamten Team ist es sehr wichtig, den Kindern die Grundzüge des christlichen Glaubens zu vermitteln. Die kirchlichen Feste im Jahreskreis bereiten wir kindgerecht auf.
Der Gottesdienst und der Laternenumzug an St. Martin finden  zusammen mit den Eltern statt.

Wir arbeiten häufig zu verschiedenen Anlässen nach der „Religionspädagogischen Praxis“ (Kett) und mit Legematerial.
Wir halten Kleinkindgottesdenste zu verschiedenen Anlässen und Festen im Kirchenjahr in der Kirche ab.
Die Kinder erlernen die verschiedenen Formen des Betens kennen (z. B. Beten, Staunen, Singen…). Wir weisen die Eltern bereits bei der Anmeldung darauf hin, da bei uns auch verschiedene andere Religionen vertreten sind. Die Kinder nehmen die von uns gegebenen Impulse gerne auf und übernehmen sie sogar teilweise in ihr „Freispiel“. Die „abenteuerlichen Geschichten“ aus der Kinderbibel lieben die Kinder sehr.

Medien

Die Kinder dürfen in unserer Eingangshalle im Spielbetrieb selbständig den CD-Player benutzen. Sie hören Kinderlieder, klassische Musik, Märchen und Geschichten gerne an. Standard ist auch der beliebte Computer für die Kinder, integriert in die Vorschularbeit,  in dem sie den richtigen Umgang mit dem PC erlernen. Der PC befindet sich in der Bärengruppe. Die Kinder dürfen in der Selbstbestimmten Bildungszeit für begrenzte Zeit am Computer arbeiten.

Die Kinder können Bücher aus unserer kindergarteneigenen Zweigstelle der Pfarrbücherei ausleihen und entweder in der Bücherecke anschauen oder mit nach Hause nehmen.

Für die ganz Kleinen bieten wir altersgerechte Literacy-Erziehung an.

Spracherziehung

Die Sprachförderung erfolgt mit verschiedenen Methoden in Einzel-, Klein-, und Gesamtgruppenarbeit. 

Wir sehen die Sprache als Schlüssel zur Welt. So ist es wichtig, dass die Sprache unser tägliches Miteinander begleitet. Die Kinder lernen in der natürlichen Situation des Kita-Alltags von uns Erwachsenen und den anderen Kindern. Hier haben wir die Aufgabe den Alltag in der Tageseinrichtung „sprachfreundlich“ und „sprachanregend“ zu gestalten. So können die Sprachkenntnisse der Kinder, in lebendigen Handlungszusammenhängen und in spielerischer Form gezielt erweitert werden. Wir sind uns der wichtigen Rolle, die wir als Bezugs- und Vertrauensperson haben, sehr bewusst. Je deutlicher und besser unsere Sprache, je höher die Sprachkompetenz und je höher die Wertschätzung aller Sprachen, desto besser ist das Sprachvorbild, welches wir den Kindern geben. 

Umwelt und Natur

Spaziergänge in unserer Umgebung sind für die Kinder das Highlight. Trotz der zentralen Lage in der Innenstadt haben wir die Möglichkeit, in kürzester Zeit zu Fuß schöne Wanderwege zu erreichen. Natur –und Tierbetrachtungen sind dabei selbstverständlich. Gerne besuchen wir auch den Naturlehrpfad am Rehberg. In Sachgesprächen informieren wir die Kinder je nach Interesse zu verschiedensten Themen.
In unserer Gartenkunde können die Kinder Fähigkeiten im Umgang mit Pflanzen erlernen.
Wir haben von der Edeka-Stiftung ein Hochbeet mit Inhalt, das jedes Jahr neu bepflanzt und von den Kindern liebevoll gepflegt wird. 

Gesundheit

Die Gesundheit der uns anvertrauten Kinder liegt uns sehr am Herzen, deswegen sind wir "Jolinchen-Kids" Kindergarten. Wir  erarbeiten mit den Kindern, welche Lebensmittel gesund sind und geben ihnen täglich als Vorbilder ein Beispiel für gesunde Ernährung. 
In der Nestgruppe arbeiten wir mit dem "Ampelsystem", d.h. die Nahrungsmittel werden den drei Farben auf Plakaten  zugeordnet. Grün sind gesunde Lebensmittel, davon dürfen die Kinder essen soviel sie möchten. Die gelben Nahrungsmittel  sind in geringen Mengen nicht ungesund. Die roten Lebensmittel sind sehr ungesund und sollten gemieden werden.
Bei den größeren Kindern wird die Unterscheidung der Nahrungsmittel genauer und sie werden bestimmten Lebensmittelgruppen zugeordnet. Diese werden optisch mit der "Drachenzug" in den einzelnen Wagons dargestellt.
Jeden Freitag gibt es bei uns den "Power-Brunch". Hier erhalten die Kinder jede Woche frisches Obst und Gemüse, auch über das Schulobst-Projekt. 
Als Getränk gibt es Wasser in unserer Einrichtung.
Bei diesem Projekt sind wir besonders auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Diese sollten auch bei der mitgebrachten Brotzeit auf eine gesund Ernährung achten.
Es ist geplant, das Projekt noch zu erweitern und zu ergänzen.

Wir schulen mit den Kindern das Körperbewusstsein und zeigen den Zusammenhang zwischen Bewegung, Ernährung und Wohlbefinden auf. Hier üben die Kinder Techniken und Methoden der Anspannung und Entspannung spielerisch ein. Instrumente hierfür sind unter anderem Phantasiegeschichten und Alltagsmaterialien, sowie Massagetechniken.

Sonstiges

Vorschularbeit findet während der ganzen Kindergartenzeit statt. Die Kinder werden von Anfang an auf ihre Schulfähigkeit vorbereitet. Jedoch wird dies im letzten Jahr vor der Schule noch intensiviert. Es wird mit dem Kind gezielt für die Schule gelernt. Unter anderem durch Langzeitprojekte wie Wuppi und das Zahlenland.
Die Vorschulkinder machen auch verschiedene Exkursionen und Aktionen:
Besuch in derSchule, Seh- und Hörtest, Zahnarzt, Feuerwehr, Schulwegtraining mit der Polizei, Plassenburg-Führung, Abschieds Grillfest mit Übernachtung und gemeinsamen Frühstück.
Besuch beim Amtsgericht.